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Objektdetails:

Bauvorhaben:

Abel & Ruf GmbH
Mercedes Benz-Vertreter Autohaus

Adresse:

Rosenstraße 12
86609 Donauwörth/Nordheim


Objektplanung:

Ausf. Unternehmen:

Zinsmeister GmbH
86754 Munningen

Baugröße:

1.200 m²









Abel & Ruf GmbH

Wie Brezelteig im Ofen

 

Schon erstaunlich, wie sich das Auto in den vergangenen 120 Jahren von der „Benzinkutsche“ eines Carl Benz zu den heutigen Hochleistungskarossen weiterentwickelt hat. Vom kleinen „Einkaufswagen“ bis zum schweren Offroader, vom schicken City-Cabrio bis zum Zigtonner – renommierte Händler wie Hannes Ruf und Josef G. Abel in Donauwörth haben sie alle da. Und stehen bei Neubauten ihrer Ausstellungsräume natürlich immer wieder vor einem Problem: Wie präsentiert man diese High-tech-Fahrzeuge angemessen? Klar, dass die in einem ölverschmierten Ambiente mit Lehmboden, das Karl Benz vielleicht noch genügt hätte, nicht richtig ’rüberkommen. Aber auch „modernere“ Werkstoffe wie Zement müssen passen, wenn es um den Boden geht. „Wenn es richtig was hermachen soll, muss es schon Calciumsulfatestrich sein“, sagt Michael Wolf, Estrich-Experte von LANXESS, der im weißblauen Bundesland rot-braune Säcke eben dieses Binders mit Erfolg unters Volk bringt.


Dass Zementestrich mehr und mehr an Boden verliert, wenn es um den Neubau großer Autohäuser wie der Abel & Ruf GmbH geht, hat klare, nachvollziehbare Gründe. Zum einen erlauben die geringen Quell- und Schwindmaße des Calciumsulfatestrichs auch große Flächen ohne Dehn- und Scheinfugen zu verlegen: Sage und schreibe 0,1 Millimeter pro Meter-Wärmeausdehnung – das ist fast schon Fliesen-typisch, weshalb Calciumsulfatestrich tatsächlich auch als idealer Untergrund für diesen Bodenbelag gewählt wird. „In Autohäusern geht es aber eher um den ästhetischen Aspekt. Die großzügigen Ausstellungsflächen werden bei Verwendung von Calciumsulfatbinder CAB einfach nicht durch störende Fugen unterbrochen“, sagt Michael Wolf. „Der Kunde wird nicht abgelenkt und kann sich voll auf die Edelkarossen konzentrieren.“ Zweiter Effekt des Calciumsulfatestrichs: Der Boden ist schneller fertig. „Für Calciumsulfatbinder CAB von LANXESS sprechen auch die schnellen Abbindezeiten. Dadurch kann der Boden mit hervorragenden Frühfestigkeiten glänzen: Begehbar nach drei, belastbar nach sieben Tagen: Mit unserem Binder kein Problem.“


Und wenn sich die Kunden in spe schon die Nasen an den Schaufensterscheiben plattdrücken oder der Bauherr aus anderen Gründen schneller fertig werden will? Kann man die Speed-Aushärtung des Calciumsulfatestrichs noch weiter beschleunigen? „Ja, kein Problem“, weiß Michael Wolf. „Wie wäre es mit 24 Stunden bis zur Erstbegehung?“ Das ist tatsächlich zu machen, wenn man dem Estrich ein paar Schippen des Zusatzes Anhymix von LANXESS gönnt. 12,5 Kilo Anhymix (ein Sack) auf 75 Kilo LANXESS Calciumsulfatbinder plus Zuschlag nach DIN 4226, und der Tempo-Mörtel ist fertig. Auf erdfeuchte Konsistenz einstellen, verlegen – und am nächsten Tag kann es weitergehen.


„Ganz nebenbei hat Anhymix noch einen weiteren, hochinteressanten Effekt“, so Wolf: „Der Zusatz macht den Estrich auch härter. Untersuchungen am Institut für Fussbodenforschung in Troisdorf haben gezeigt, dass die Zugabe von Anhymix bei Calciumsulfatestrichen die Festigkeitsklasse von CA C20 auf CA C30 erhöht: Das bedeutet maximale Verkehrslast bei minimaler Aufbauhöhe.“ Also genau das, was man für Ausstellungsräume braucht, deren Böden regelmäßig durch schwere Lasten beansprucht werden. Auch dicke Jeeps und Laster stehen auf so einem Boden wie auf Granit. So konnten die ausführenden Estrichleger der Zinsmeister GmbH, Munningen, in Donauwörth drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: 70 Millimeter Estrich ohne Fugen, hoch belastbar – und so schnell trocken wie Brezelteig im Backofen. Dafür hätte sich sicher auch Carl Benz interessiert.