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Objektdetails:

Bauvorhaben:

Audi Autohaus

Adresse:

Bernd Wiesjahn GmbH, Leverkusen


Objektplanung:

Ausf. Unternehmen:


/imperia/md/images/anhydrit/references/logoberndwiesjahngmbh.jpg

Bernd Wiesjahn GmbH
51371 Leverkusen
http://www.wiesjahn.de/

Baugröße:

1.000 m²



Bernd Wiesjahn GmbH

Zement arbeitet – Anhydrit ruht


„Baustellenestrich“, „Scheinfuge“, „Schwimmende Estriche“ – wer sich mal eben ein paar Kilobyte Know-how zum Thema Bodenbelag auf die heimische Festplatte bannen möchte, ist auf der Internetseite www.wiesjahn.de richtig: Der Geschäftsführer der Bernd Wiesjahn GmbH, Leverkusen, erklärt dort eine ganze Reihe von Fachbegriffen aus der Branche. Dass er sein Handwerk auch „draußen am Bau“ bestens versteht, zeigen indes Projekte wie das große Audi-Autohaus in Leverkusen, das vor kurzem in Sichtweite des örtlichen Chemieparks seine Pforten öffnete – mit einem Estrich auf Basis des Calciumsulfatbinders CAB 30, der nur wenige hundert Meter von der Baustelle entfernt vom weltbekannten Chemiekonzern LANXESS mit wachsendem Erfolg vermarktet wird.


Heimvorteil? Ja, aber nicht nur – denn für Anhydrit sprechen viele Gründe. Schauen wir einfach bei Wiesjahn nach – unter „Anhydritestrich“: „...ein Estrich, der aus Anhydritbinder, Zuschlag und Wasser sowie gegebenenfalls unter Zugabe von Zusätzen (Zusatzstoffe, Zusatzmittel) hergestellt wird.“ Genau! Und warum erfreut der sich so wachsender Beliebtheit? Das steht unter „Bewegungsfuge“ – „...eine Fuge im Estrich, die ihn vollständig in zwei Teile trennt.“ Denn die Fuge trennt nicht nur Estriche. An ihr scheiden sich auch die Geister. So auch in besagtem Autohaus. 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche voller schicker Edelautomobile – durch hässliche Fugen in knickerige Parzellen unterteilt? Denn an einer einmal gelegten Fuge kommt keiner vorbei – sogar Fliesenleger müssen sich ihre Kacheln dort zurechtbrechen. Aber Calciumsulfatbinder ist das perfekte Gegenmittel: Etliche 1.000 Quadratmeter Estrich ohne Unterbrechung – mit Anhydritbinder kein Problem. Denn Zement will nun mal arbeiten – Anhydrit ruht.


Woran das im Detail liegt, das erklärt am besten Michael Sungen – er muss es wissen, denn er ist Mitglied in der LANXESS-Anhydrit-Crew, zuständig für den Bereich Mitteldeutschland. „Die Verlegung von großen zusammenhängenden Flächen ohne Fugen wird in erster Linie dadurch möglich, dass das Quell- und Schwindmaß von konventionellem Anhydritestrich unter 0,1 Millimeter pro Quadratmeter liegt. Zudem liegt der thermische Ausdehnungskoeffizient deutlich unter dem Vergleichswert zementgebundener Estriche. Er hat in etwa die gleiche Größenordnung wie keramische Fliesenbeläge.“

So bleiben nicht nur Fugen außen vor. Auch Aufwölbungen und Höhenversätze, die Zementestriche zuerst an große Badewannen erinnern lässt und sie nach ein bis zwei Jahren in eine Wellenlandschaft verwandeln, bleiben bei Anhydrit-Estrichen aus; auch auf Bewehrungen in Form von Stahlmatten oder Fasern kann verzichtet werden. So konnten Wiesjahns Mitarbeiter bei Audi in Leverkusen die „Tausend“ tatsächlich nahtlos voll machen. Natürlich nicht an einem Tag – anders als Anhydrit müssen Menschen schon mal Pause machen. Aber 200 Quadratmeter am Tag waren locker drin. Und anschließend konnten die Fliesenleger „nahtlos“ weitermachen.


„Weitere Vorteile, die für unseren Anhydritbinder sprechen, sind die hohe Festigkeit des Estrichs und das gute Trockenverhalten. Beide Eigenschaften hat Bernd Wiesjahn übrigens durch Einsatz unseres Produkts Anhydur BN noch einmal kräftig gepusht. Dieser Zusatz verringert die Trockenzeit weiter und steigert obendrein die Biegezug- und Druckfestigkeit des Estrichs. Schließlich stehen nicht auf jedem Estrich tonnenschwere Automobile herum!“

Bleibt nur die Frage, ob Wiesjahn seine Webseite nun um Begriffe wie „Aufschüsselung“ und „Schwindmaß“ erweitern sollte. „Warum?“, so Sungen. „Wer auf modernen Anhydritbinder setzt, muss sich um solche Dinge eben nicht mehr kümmern.“