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Objektdetails:

Bauvorhaben:

Autohaus in Krems

Adresse:

Krems, Österreich


Objektplanung:

Ausf. Unternehmen:


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Pupeter-Estriche GmbH
A-4300 St. Valentin

Baugröße:

600 m²







Autohaus in Krems

 

„Klare Sache“


„Klare Sache: Das ist ein Fall für Anhydritbinder!“ Ob diese treffende Aussage des Estrich-Experten Michael Wolf im österreichischen Krems für gehobene Augenbrauen gesorgt hat, ist nicht überliefert. Möglich wär’s aber, gelten Österreich wie auch in Bayern doch eher als Zementhochburg und Calciumsulfatestrichals eine Art Paradiesvogel. Aber wo er Recht hat, hat er Recht: Wer an dieser Baustelle, einen Spaziergang entfernt von Pulverturm, „Mandl ohne Kopf“ und Simandlbrunnen mit einem Zementlaster angerückt wäre, hätte echte Probleme bekommen.


Warum? Ganz einfach: Um seinen Kunden etwas bieten zu können, entschloss sich der Be­treiber eines Autohauses in Krems an der Donau, seine künftigen Automobilkol­lektionen auf nicht weniger als 600 Quadratmeter Fläche hinter einer beeindruckenden Glasfront zu präsentieren. Und damit das schöne Bild nicht durch hässliche Radiatoren gestört wird, musste auch eine Fußbodenheizung her – keine Frage.


„Aber genau das – Fußbodenheizung und große Fenster – sind Dinge, die Verfechter von Zementestrichen scheuen müssen wie der Teufel das Weihwasser“, sagt Michael Wolf. „Denn wenn die Sonne, die am Tor zur Wachau, einer der schönsten Flusslandschaften Österreichs, bekanntlich besonders schön scheint, so richtig durch die Scheiben knallt, wird der Boden heiß wie Frittenfett.“ Bei Zement, der sich unter Erwärmung erheblich ausdehnt, kann es dann schnell mal knirschen. Und die Fußbodenheizung wirkt natürlich erst recht wie ‚Sonne von unten’. Wer dann nicht in hässlichen Dehnungsfugen sein Heil suchen will, muss sich schon was einfallen lassen.


Klar: Dehnungsfugen waren für den Bauherren natürlich ein Unding – erst sich eine 600 Quadratmeter große Fläche gönnen und die dann durch Fugen wieder in klickelige Parzellen aufteilen? Kommt nicht in die Tüte.


 „Mit Calciumsulfatbinder sind wir dagegen immer auf der sicheren Seite“, betont Michael Wolf, der für den Leverkusener Anhydrit-Lieferanten LANXESS auch in Österreich Farbe bekennt. „Konventioneller Calciumsulfatestrich glänzt durch ein Schwindmaß von 0,1 Millimetern pro Quadratmeter. Der thermische Ausdehnungskoeffizient liegt deutlich unter dem Vergleichswert zementgebundener Estriche – der spielt in derselben Liga wie keramische Fliesenbeläge!“ Calciumsulfatbinder CAB 30 ist also eine Art „Fugen-Ex“ – darauf basierende Heizestriche können großflächig ohne Fugen verlegt werden. Damit konnte der ausführende Estrichleger, die in A und D aktive Pupeter-Estriche GmbH – Slogan: „Wir machen Boden gut!“ –, auch beim Bauherrn Punkte machen.


Einen kleinen Joker musste Wolf in Krems allerdings doch noch aus dem Ärmel ziehen. Da er Estrich in der Welterbestadt erdfeucht verlegt wird, galt es, dem Binder ein klein wenig auf die Sprünge zu helfen. „Um eine optimale Plastifizierung ohne den Einschluss von Luftporen zu gewährleisten, habe ich den Kollegen unser Additiv Anhydur® BN empfohlen. Dieser unkompliziert zu dosierende Zusatz macht den Mörtel geschmeidiger und stellt obendrein eine gute Verdichtung sicher, ohne dass der Verarbeiter allzu große Wassermengen zu seinem Binder geben muss.“ Die gewohnten Oberflächenfestigkeiten und Trocknungseigenschaften bleiben damit natürlich erhalten.


Ob Krems damit eine Sehenswürdigkeit mehr hat? Für Autointeressenten aus dem Umland bestimmt. Und Österreichs Sonne kann jetzt durch die Scheiben knallen soviel sie will – das macht die Exponate nur noch schöner. Und der neue Boden hält sich angenehm im Hintergrund.